Fasten Seminare Geschichten

Fasten Seminare Geschichten

Fasten Seminare Geschichten, damit sich in der Fastenzeit sich selbst erkennen…

Fasten Seminare Geschichten

Wir Menschen denken falsch herum

Wir wollen schnell erwachen werden und später wünschen wir uns die Kindheit und Jugend zurück

Um Geld zu verdienen, setzen wir unsere Gesundheit aufs Spiel und später geben wir viel Geld aus, um wieder gesund zu werden.

Wir denken so sehr an die Zukunft, dass wir die Gegenwart vergessen und am Ende erleben wir weder die Gegenwart noch die Zukunft.
Wir leben so, als würden wir nie sterben und dann sterben wir, als hätten wir nie gelebt!
(Paulo Coelho…. Sei wie ein Fluß, der still die Nacht durchströmt)

Fasten Seminare Geschichten

 Die Wüstenväter

In einer Wüste lebte in Nähe eines Brunnens einst ein weiser Mann. Arbeit, Gebet und Fasten bestimmten seinen Alltag.
Eines Abends kamen zu ihm 2 Mönche. Sie hatten Schwierigkeiten mit ihrem Fasten und wollten ihn um Rat fragen.
Er war gerade damit beschäftigt, mit einem Gefäß Wasser aus einem Brunnen zu schöpfen.

Sie fragten ihn: „Sag uns, welchen Sinn hat dein Fasten?“

Der Altvater fordert sie auf: „Schaut in den Brunnen. Was seht ihr dort?“ Sie blickten hinein und das Wasser bewegte sich dort in vielen kleinen Wellen. Sie sagten:“Nichts sehen wir außer Wasser , das sich bewegt.“

Nun ließ er sie eine Weile stehen

und warten. Dann forderte er sie erneut auf in den Brunnen zu schauen und fragte:“Was sehr ihr jetzt?“ Sie beugten sich erneut über den Brunnenrand und sehen nun in still gewordenes Wasser, dass sich ihr Gesicht spiegelte.

Da sprach der Mann zu ihnen:

„Das ist der Sinn des Fastens, man erkennt sich selbst.“

Aus der Tradition der Wüstenväter – Fasten Seminare Geschichten aus aller Welt

Fasten Seminare Geschichten    Die Schüsseln

Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln hatte, die von den Enden einer Stange hingen,
die sie über ihren Schultern trug.

Eine der Schüsseln hatte einen Riss, während die andere makellos war und stets eine volle Portion Wasser fasste.
Am Ende der langen Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau, war die andere Schüssel jedoch immer nur noch halb voll.

Zwei Jahre lang geschah dies täglich: die alte Frau brachte immer nur anderthalb Schüsseln Wasser mit
nach Hause. Die makellose Schüssel war natürlich stolz auf ihre Leistung,

aber die arme Schüssel mit dem Riss schämte sich wegen ihres Makels und
war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war.

Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach die Schüssel zu der alten Frau:
„Ich schäme mich so wegen meines Risses, aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft.“

Die alte Frau lächelte. „Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht?“

„Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deines Fehlers bewusst war. Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen.

Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken

Jeder von uns hat seine ganz eigenen Macken und Fehler, aber es sind die Macken und Sprünge, die unser Leben so interessant und
lohnenswert machen.

Man sollte jede Person einfach so nehmen, wie sie ist und das Gute in ihr sehen.

Also, habt einen wundervollen Tag und vergesst nicht, den Duft der Blumen auf eurer Seite des Pfades zu genießen.

Asiatische Weisheit, Autor unbekannt – Fasten Seminare Geschichten aus aller Welt

Fasten Seminare Geschichten    Löwenzahn

Ein Mann beschloss, einen Garten anzulegen.

Er bereitete den Boden vor und streute den Samen wunderschöner Blumen aus.

Als die Saat aufging, wuchs auch der Löwenzahn. Da versuchte der Freund der Blumen mit mancherlei Methoden, des Löwenzahns Herr zu werden.

Als alles nichts half, machte er sich auf, um in der fernen Hauptstadt den Hofgärtner des Königs zu befragen.

Der weise Gärtner, der schon so manchen Park angelegt und allzeit bereitwillig Rat erteilt hatte, gab vielfältig Auskunft, wie der Löwenzahn loszuwerden sei. Aber es erwies sich, dass der Fragende schon alles erprobt hatte.

So saßen die beiden eine Zeit lang schweigend beisammen, bis am Ende der Gärtner den Ratlosen schmunzelnd anschaute und sagte:“

Wenn das alles, was ich dir vorgeschlagen habe, nichts genützt hat, dann gibt es nur einen Ausweg:

„Lerne den Löwenzahn zu lieben.“

Nacherzählt nach einer Sufigeschichte,
gefunden in: Karl H Hartmann: Zeiten der Gelassenheit

Fasten Seminare Geschichten

Meine Seele hat es eilig…

Ich habe meine Jahre gezählt und festgestellt, dass ich weniger Zeit habe, zu leben, als ich bisher gelebt habe.

Ich fühle mich wie dieses Kind, das eine Schachtel Bonbons gewonnen hat:
die ersten isst sie mit Vergnügen, aber als es merkt, dass nur noch wenige übrig sind, begann es, sie wirklich zu genießen.

Ich habe keine Zeit für endlose Konferenzen, bei denen die Statuten, Regeln, Verfahren und internen Vorschriften besprochen werden; in dem Wissen, dass nichts erreicht wird.

Ich habe keine Zeit mehr, absurde Menschen zu ertragen, die ungeachtet ihres Alters nicht gewachsen sind. keine Zeit mehr, mit Mittelmäßigkeiten zu kämpfen.

Ich will nicht in Besprechungen sein, in denen aufgeblasene Egos aufmarschieren,vertrage keine Manipulierer und Opportunisten.

Mich stören die Neider, die versuchen, Fähigere in Verruf zu bringen, um sich ihrer Positionen, Talente und Erfolge zu bemächtigen.

Meine Zeit ist zu kurz um Überschriften zu diskutieren.
Ich will das Wesentliche, denn meine Seele ist in Eile. Ohne viele Süßigkeiten in der Packung.

Ich möchte mit Menschen leben, die sehr menschlich sind.

Menschen. Die über ihre Fehler lachen können, die sich nichts auf ihre Erfolge einbilden.

Die sich nicht vorzeitig berufen fühlen und die nicht vor ihrer Verantwortung fliehen.
Die die menschliche Würde verteidigen und die nur an der Seite der Wahrheit und Rechtschaffenheit gehen möchten. Es ist das, was das Leben lebenswert macht.

Ich möchte mich mit Menschen umgeben, die es verstehen, die Herzen anderer zu berühren.

Menschen, die durch die harten Schläge des Lebens lernten, durch sanfte Berührungen der Seele zu wachsen.

Ja, ich habe es eilig, ich habe es eilig, mit der Intensität zu leben, die nur die Reife geben kann.

Ich versuche, keine der Süßigkeiten, die mir noch bleiben, zu verschwenden.

Ich bin mir sicher, dass sie köstlicher sein werden, als die, die ich bereits gegessen habe.

Mein Ziel ist es, das Ende zufrieden zu erreichen, in Frieden mit mir, meinen Lieben und meinem Gewissen.

Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, wenn du erkennst, dass du nur eins hast.

Gedicht von Mario de Andrade
(San Paolo 1893-1945) Dichter, Schriftsteller, Essayist und Musikwissenschaftler

Fasten Seminare Geschichten

Rede von Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man „REIFE“.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben, und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“, aber heute weiß ich, das ist „SELBSTLIEBE“.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt.

Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag und nenne es „BEWUSSTHEIT“.

Als ich mich zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute „HERZENSWEISHEIT“.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.

Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN

Charlie Chaplin

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