Fasten – was heisst das für uns?

Fasten ist mehr als nur nichts essen

Es ist ein universelles kulturelles Erbe, ein Ritual der körperlichen, geistigen und religiösen Reinigung.
Ein dauerhaftes „Schlaraffenland“ ist evolutionsbiologisch für den homo sapiens nicht vorgesehen. In unseren Genen haben wir Völlerei und Totalverzicht vorprogrammiert. Das gilt auch für den Menschen des 21. Jahrhunderts.Wann beginnt das Fasten?

Zwischen Aschermittwoch und Ostern begehen Katholiken die Fastenzeit. Ziel dabei ist die spirituelle Besinnung, die geistige Erneuerung. Die Moslems haben den Fastenmonat Ramadan. Sokrates hungerte für geistige Erleuchtung, Moses, Jesus, Buddha und Mohammed fasteten längere Zeit, um Gott oder sich selbst näher zu kommen.

Das Leben auf der „Überholspur“ (Überarbeitung, ständige Präsenz/Erreichbarkeit, oftmals gehetzt, keine Zeit für ausgewogenes Essen, Bewegungsarmut, Sozialstress u.v.m.) fordert über kurz oder lang seinen Tribut. Die erste Alarmwarnung ist erhöhter Blutdruck. Stoffwechselerkrankungen folgen meist.

Wer darf Fasten?

Fasten ist aber ein Einschnitt für den menschlichen Organismus, birgt also auch Risiken. Es ist für Schwangere, Stillende, Kinder und sehr alte Menschen äußerst bedenklich und bedarf ärztlichen Rat. Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, psychisch erkrankte oder Personen mit Essstörungen sollten auch Abstand halten.  Langzeit-Fastenkuren sollten grundsätzlich nicht ohne ärztliche Kontrolle erfolgen.

Ansonsten ist Fasten über einen Zeitraum von 8-10 Tagen völlig unbedenklich.

Wir wissen, Im Fasten schlummern ungeahnte Reserven. Dafür bedarf es aber Geduld. Ein derart rabiater Eingriff in den gewohnten Lebensablauf fordert anfänglich seinen Tribut. Nach ca.3 Tagen, wenn die Glycogen – Reserven in Leber und Muskulatur abgebaut. Die ersten Muskelproteine werden angegriffen. Jetzt beginnt jetzt der Fettabbau.

Die Energieversorgung des Gehirns erfolgt nun nicht mehr über Traubenzucker, sondern durch Ketone. Fast immer führen diese zu euphorischen Gefühlen. Angenehmer Zusatzeffekt ist ein Absenken des Blutdruckes. Oft sogar stärker als es Beta-Blocker oder ACE-Hemmer vermögen. Fasten taugt aber nicht zum nachhaltigen Abnehmen. Es stellt sich schnell der sogenannte Jo-Jo-Effekt ein.

Fasten bedeutet Verzicht, Verzicht = Entzug mit entsprechenden „Entzugserscheinungen“ gekoppelt. Das macht man am günstigsten mit anderen Fastenden zusammen. Denn wir wissen, geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid. Als sehr Positiv wird der angestrebte Effekt durch die Bewegung beeinflusst. Folglich werden Muskeln aufgebaut.
Mit der richtigen Einstellung (Konzentration auf das eigene Ich, nicht auf den Nachbarn, eigene Zielsetzung, Überwinden des anfänglichen Bestrebens, die Koffer zu packen ) und professioneller Anleitung erfährt man das Gefühl einer „Wiedergeburt“.

Ich  verfüge über jahrzehntelange professionelle Erfahrungen bei entsprechender, zertifizierter Qualifikation.

Deshalb sollte man Elkes Fastenwanderungen auf jeden Fall einmal ausprobieren.

 

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